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Sprachförderung
Sprachförderung in der Kita
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Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die
Sprache, und wir haben sie, um zu sprechen.
-Theodor Fontane-
Bedeutung der Sprache und des Sprechens
Sprache ist eines der wichtigsten Instrumente, um sich mitzuteilen.
Sie macht den Menschen unabhängig von Raum und Zeit und
dient dazu Wissen zu bewahren und sich über Dinge verständigen
zu können.
Ein gutes Sprachverständnis und eine altersgemäße
Sprechfähigkeit wirken sich auf die persönliche
Entfaltung des Kindes aus, auf die Beziehungsfähigkeit,
das Lernen und sie Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens.
Deshalb stellt es auch im Kindergarten ein sehr bedeutsames
und grundlegendes Lernziel dar.
Der Grundstock des Spracherwerbs wird in den ersten Lebensjahren
der Kinder im Elternhaus gelegt. Das Kind lernt zunehmend
seine Sprache als Verständigungsmittel einzusetzen. Für
das Kindergartenkind gewinnen Informationen aus dem Gesprochenen
immer mehr an Bedeutung. In dem Alter von drei bis sechs Jahren
bildet sich zudem eine komplexere Grammatik und ein ständig
wachsender Wortschatz aus.
Das Kind erlangt eine verbale Sicherheit.
Mit dem Eintritt in den Kindergarten vollzieht sich eine
erste wichtige Abnabelung vom Elternhaus. Das Kindergartenkind
lernt in der Beziehungsgestaltung viele neue Sprachvorbilder
Kinder und Erzieher - kennen.
Die Freude und den hemmungslosen Umgang mit Sprache und die
Motivation dafür kann es nur dann entwickeln, wenn das
Kind ein Umfeld vorfindet, indem es sich sicher und geborgen
fühlt. Hier findet es erst den Mut , seinem Gegenüber
die Gedanken, Wünsche und Gefühle mitzuteilen.
Daher ist es unser wichtigstes Ziel, dem Kindergartenkind
die Freude am Sprechen und die Motivation zur Erweiterung
der sprachlichen Möglichkeiten zu vermitteln, d.h. den
aktiven und passiven Wortschatz zu vergrößern und
die Aussprache und Grammatik auszubauen.
Die kindliche Sprachentwicklung ist eng mit der Entwicklung
der Motorik, der Wahrnehmung, sowie der sozialen Entwicklung
verbunden, demzufolge ist unsere Sprachförderung immer
in einem ganzheitlichen Förderkonzept eingebettet.
Spezielle Sprachförderung in Kleingruppen
Einmal wöchentlich findet in der Kindertagesstätte
eine spezielle Sprachförderung für Kinder mit Sprachauffälligkeiten
und mit Deutsch als Zweitsprache statt.
Dabei sollen die Kinder innerhalb einer kleineren Gruppe unter
einer gezielten Anleitung vor allem im Spiel die verschiedenen
Aspekte der Sprache kennen lernen. Wie schon in Punkt...beschrieben
wird auch hier die sozial-emotionale und motorische Komponente
in den Angeboten berücksichtigt.
Ziele dieser gruppenübergreifenden Fördereinheit
werden wie folgt definiert:
Die Kinder sollen lernen, sich auf Kommunikationsprozesse
einzulassen.
Das Sprachverständnissoll erweitert und vertieft werden.
(Wortschatzbildung)
Das Sprachverständnis kann aktiv in die Spontansprache
umgesetzt werden.
Die Lautbildung wird bewusster produziert (phonologische Bewusstheit)
Die Grammatik wird weiter ausgebaut.
Die Förderung erfolgt in einem separaten Raum und wird
von 5 pädagogischen Fachkräften durchgeführt.
In Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Personal in den
einzelnen Gruppen findet ein regelmäßiger Austausch
mit den Fachkräften und eine Einschätzung des individuellen
Sprachentwicklungsstandes der Kinder statt.
Methoden der Sprachförderung
Der Kindergarten biete ideale Vorraussetzungen für Sprachförderung.
Phantasie, Spaß. Vielfältigkeit und Variation prägen
unsere Arbeit in diesem Bereich.
Wir fördern die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder,
indem wir:
viele Sprachanlässe in der Alltagssituation des Kindergartens
bieten
die Höraufmerksamkeit fördern
Zungen und Lippenübungen anbieten
Sprachfördernde Spiele am Tisch und im Stuhlkreis anbieten
Medien wie Bilderbücher, Diageschichten etc. einsetzen
Lieder und Fingerspiele einüben und wiederholen
Theaterstücke und Rollenspiele durchführen
Der Umwelt begegnen
Bewegungsspiele anbieten
Märchen und Geschichten erzählen
Sprache ist der Schlüssel zum Verständnis
der Welt
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